Die Entscheidung
Für
eine Ambulante Operation muß sich jede Patientin eigenverantwortlich
entscheiden. Aber sie ist in dieser Situation nicht allein.
Zunächst
informiert die behandelnde Frauenärztin oder der Frauenarzt
über den Eingriff, diskutiert die Ambulante Operation und spricht
eine Empfehlung aus. Die niedergelassenen Ärzte kennen die
Münchner Praxisklinik und ihre Ärzte.
In
weiteren Vorgesprächen erläutern Operateur und Narkosearzt
der Patientin den bevorstehenden Eingriff.
In
eine Tagesklinik kommen Patientinnen am besten in bequemer Kleidung,
ohne Schmuck, Wertsachen und ungeschminkt. Wäsche zum Wechseln,
Söckchen und Toilettenartikel machen den Aufenthalt in der
Tagesklinik angenehmer.
Die Ambulante
Operation
Bei
Ambulanten Operationen muß der Arzt besonders darauf achten,
spätere Komplikationen zu vermeiden. Deshalb operiert er minimal-invasiv:
Er führt feine Instrumente durch kleine Einstiche zu der erkrankten
Stelle im Körperinneren und operiert dort nur soviel wie nötig
und so wenig wie möglich.
Für das Verschließen und Behandeln der Wunde orientiert sich der Operateur an den Prinzipien der Plastischen Chirurgie: Er verwendet feinste Materialien, näht unter Beachtung der natürlichen Hautverhältnisse und schützt die Wunde in den ersten Tagen mit einem kleinen Verband oder Pflaster.
Die
Patientinnen erwachen unmittelbar nach Ende der Operation aus der
Narkose, denn der Anästhesist hat die Narkosemittel exakt dosiert
und die operierte Stelle wurde zusätzlich örtlich betäubt.
Der Wundschmerz ist geringer als bei konventionellen Operationsmethoden und die Wundversorgung problemloser. Schon nach drei Tagen können Luft und Wasser an die Wunde.
Die Betreuung
Nach
der Operation bleiben die Patientinnen noch 4 bis 6 Stunden in der
Praxisklinik, verlassen sie aber am selben Tag.
Getränke
und Zwieback stehen kurz nach dem Aufwachen bereit, erste Spaziergänge
sind nach ein bis zwei Stunden möglich. Das Team der Praxisklinik
kümmert sich intensiv um die Operierten und schafft eine persönliche
und ruhige Atmosphäre.
Abschließend
spricht der Arzt mit seiner Patientin über den Verlauf der
Operation und das richtige Verhalten nach der Entlassung. Zur Sicherheit
hat sie seine Mobilrufnummer.
Im
Laufe des Nachmittags verläßt die Patientin die Praxisklinik
in Begleitung eines Familienmitglieds oder einer Vertrauensperson.
Die Patientin sollte die erste Nacht nicht allein in der Wohnung
verbringen.
Bereits
am OP-Tag erhält die behandelnde Gynäkologin bzw. der
Gynäkologe den Operationsbericht und übernimmt dann die
weitere Betreuung.
Die Vorteile
der Ambulanten Operation
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intensive,
persönliche Betreuung in einer Tagesklinik |
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Verlassen
der Klinik noch am Operations-Tag |
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Erholung
in häuslicher Umgebung |
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weitere
Betreuung durch die vertraute Frauenärztin bzw. den Frauenarzt.
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